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On the VELo cycling for and around gAIA


Tag Archive for 'efficiency'

Daniel N. Lang

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DanielTransAlp_SMI’m Daniel, I’m 21 years old (at the beginning of my tour), 1,83m high an weigh about 70kg. These are my interests, hobbies, habits and so on in the order of crossing my mind:

  • cycling (mountainbiking, recumbents and velomobiles, cycling culture, cycling physics, commuting, …) – bicycle enthusiast
  • hiking (in the Alps and the German Black Forest) and jogging
  • reading (online and real books) and searching (the internet)
  • renewable energies (mainly photovoltaics, solar thermal) and sustainability
  • vegetarianism, alcohol-free and non-smoking advocate, of course CARFREE, mass media free with few exceptions
  • environmentalism and creative and constructive solutions to environmental problems
  • efficiency and sufficiency in everyday life and efficiency techniques
  • philosophy (ancient Greek and Roman philosophers, transcendentalism, Thoreauvian, skeptics, discordianism), pacifism and physics, mathematics
  • computers, open source and interactive models and modern tools, especially their social and societal implications
  • cooking and baking (cakes)

Here’s a not biometrically suitable picture showing me on a downhill on the Rallarvejen, Norway

DanielRallarvejen

Schöne Pfade und seltsame Gesteinsformationen

Als die Nacht gut überstanden war, gab es erst einmal Frühstück. Dabei beobachteten wir ein für mich sehr erfreuliches Phänomen: Jede 2 Minute radelte ein Kind auf Fahrrad ganz in der Nähe vorbei. Alle auf dem dünnen Pfad neben der Straße in Richtung nächste Ortschaft zur Schule.
rock formations

Weiße Felsformationen stechen hervor

Wir hatten uns in dieser Ortschaft eingedeckt, da wir nicht wussten, wie weit es zur darauffolgenden sein würde – und sicher ist sicher! Noch eine kühle, bolivianische Cola für umgerechnet 20 Euro Cent getrunken, konnte es weitergehen. So sahen die Wege aus, wenn wir nicht die viel zu grob geschotterte “Straße” fuhren.

Bolivia: trail mania

Viel Spaß auf engen Pfaden

Und hier nun die Verpflegung Station am Mittag: Vier Frauen aus einem ansonsten ausgestorben wirkenden Dorf, die mit ein paar Styropor-Behältern und jeder Menge isolierenden Wolltüchern aus Eigenproduktion die Vorbeireisenden mit Nahrung versorgten. Das heißt, viel Verkehr gab es hier nicht wirklich. Das Geschäft lief gut, wenn alle 10 Minuten einmal ein LKW seine Staubwolke mit sich brachte und anhielt.

Bolivia women

Imbiss Stand an der Hauptstraße

Denn das Klima war trocken, Sonnenschein, dünne Luft. Da zog jedes größere motorisierte Vehikel seine Staubwolke hinter sich her. Wir Radler durften entweder Staub inhalieren oder mussten kurzzeitig anhalten … denn Luft anhalten und zugleich weiterfahren, daran war in diesen Höhen wahrlich nicht zu denken!

stone church

Steinerne Dorfkirche auf Bolivianisch

Plötzlich fanden wir uns in einer sehr skurrilen Felslandschaft wider, die sich über mehrere Kilometer unserer Fahrstrecke hinzog. Nur für die Straße wurde richtig Platz gemacht, selbst wenn sie sich noch immer in Schlangen-Kurven durch die Felslandschaft zog. Prima Klettermöglichkeiten für Entdecker aller Couleur gab es hier und ich nahm mir natürlich alle Zeit dafür – eine willkommene Abwechslung zu den langen Stunden im Sattel.

recumbent in the rocks

Skurile Felslandschaft am Abend

Das Zelt wurde mit prima Ausblick, windgeschützt und mit Sichtschutz vor den Blicken der ab und an Vorbeifahrenden errichtet, direkt neben einem Wegstück der ehemaligen Straße. Mit fast allen verfügbaren Spannseilen gesichert und “ruhig gestellt”.

camp in the rocks

Bei der alltäglichen Camping-Routine

Danach hieß es nur noch Kalorien bunkern und die überwältigende Landschaft und Atmosphäre auf sich einwirken lassen:

sun rays and dark clouds

Der Blick zum Rande der Hochebene

camp in the rocks

Camp inmitten der Felsen

Beim Nachverfolgen der Route bin ich diesmal auf einige Probleme gestoßen. Die Karten-Kacheln bei Google Maps waren leider nicht höher aufgelöst, so konnte ich den Weg nicht gut verfolgen. Ich hoffe, dass ich im nächsten Beitrag wieder Witterung bekomme. Bis dann.